Zeitenwandel - Glücklich, erfüllt und bewusst leben

Das Denken verändern

geschrieben am: 21.10.2019 von: Margit Schürmann
Kategorie(n): Einfachheit & Leichtigkeit, Psychologie & Lebenshilfe

Bildrechte: Margit Schürmann

Wenn ich zur Zeit einen Blick in die Tageszeitung werfe, die Nachrichten im Fernsehen sehe oder auch mit anderen Menschen spreche, stelle ich fest, dass sich der Fokus vieler Menschen auf das Negative ausgerichtet hat. Ganz ehrlich, das macht mir wirklich zu schaffen. Wie kommt das, dass viele zur Zeit das Gefühl haben, „die Welt geht vor die Hunde“, es bringt ja nichts, etwas für den Klimaschutz zu tun, wenn ich es alleine tue, was kann ich alleine schon ausrichten? Usw.

Ich gebe zu, auch ich falle immer wieder in diese „Negativfalle“. Manchmal glaube ich, dass wir alle sehenden Auges ins Unglück rennen. Doch halt. Was passiert, wenn nicht nur ich so denke? Wie verändere ich mein Umfeld, wenn ich genau so agiere wie alle anderen? Gar nicht. Im Gegenteil, ich trage dazu bei, dass sich andere ebenfalls so fühlen.

Ich möchte das nicht mehr! Jetzt mal Hand aufs Herz: wann hattest Du einen völlig unbeschwerten Tag, voller Liebe und Lachen, das sichere Wissen – alles ist gut? Bei mir ist es schon ein wenig her. Und das vermisse ich. Woran liegt es also? Sicherlich hast du den Satz‚ Deine Energie folgt der Aufmerksamkeit‘ gehört, aber was bedeutet das genau?

Wenn z.B. ein schönes Ereignis vor mir liegt und ich mir Wochen vorher schon einrede, dass ich ja nicht krank werden dann, was glaubst du, passiert? Genau das, was ich absolut nicht wollte, passiert. Ja, ich weiß, es gibt immer jemanden der sagt, dass das nicht so ist. Das darf er auch, es trifft aber nicht auf mich zu. Also, was passiert also, wenn ich mir stattdessen immer wieder sage, dass ich unbedingt gesund bleibe, um anschließend das schöne Ereignis so richtig zu genießen. Es ist ein Mantra, genau wie das Rosenkranz beten, ein Mantra mit einer Mala immer und immer zu wiederholen – die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Was bedeutet das jetzt für die Welt?

Was passiert, wenn es in einem Teil der Welt eine schlimme menschliche Katastrophe gibt? Wenn der Nachbar sein Haus durch einen Brand verliert? Wenn eine Familie Geld für eine teure Therapie ihres Kindes benötigt? Wir öffnen unsere Herzen und spenden oder helfen auf eine andere Art und Weise. DAS liegt in der Natur des Menschen. Und wie fühlt es sich an? Es ist einfach ein schönes Gefühl, anderen Menschen zu helfen. Und genau das wünsche ich mir. Öffne dein Herz und lächle jemanden einfach mal an, sage jemandem etwas Nettes (vorzugsweise, wenn es dir selbst nicht so gut geht) und beobachte, was es mir dir macht.

Wenn wir alle also beginnen, unser „Teleobjektiv“ wieder auf „Panorama“ umzustellen, sehen wir das große Ganze. Wir sehen unsere Mitmenschen wieder mit neuem Blick. Wem hilft es, wenn ich einem anderen kluge Ratschläge in einer misslichen Lage gebe, um die er gar nicht gebeten hat? Hilft es hier nicht viel mehr, einfach da zu sein und zuzuhören? Wie reagierst du, wenn du genervt bist und dich dann auch noch jemand unfreundlich behandelt? Geht es dir dann besser oder schlechter? Und wie reagierst du, wenn du genervt bist und jemand lächelt dich an und sagt dir was Nettes?? Wie geht es dir dann?

Auch wenn du glaubst, du alleine kannst nichts bewirken, lass dir sagen, du bist nicht allein. Wir sind alle miteinander verbunden. Glaubst du nicht? Wie ist es dann für dich, wenn du in einen Raum mit anderen Menschen kommst, spürst du die Energie? Wenn die anderen z.B. gerade etwas Negatives über dich gesagt haben? Du denkst an jemanden und er ruft dich zeitnah an.
Das meine ich. Du spürst die Energie der anderen. Wenn wir alle also nicht gut zufrieden sind, was macht das dann mit deinem Umfeld, Stadt, Land ERDE???

“Lasst uns unsere Herzen öffnen, jeden Tag ein bisschen mehr. Lasst uns nicht so streng mit uns und anderen sein. Jeden Tag ein bisschen mehr. Lasst unseren Blick auf Panorama umstellen!”

 

Margit SchürmannAutorin:
Margit Schürmann
Heilpraktikerin für Psychotherapie

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