Wie du es schaffst eine glückliche Mutter zu sein

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Wir Frauen, wir Mütter nehmen so viel auf uns. Es ist unsere Natur zu gebären, wir sind praktisch dafür geschaffen, das alles auszuhalten. Wir sind stark und mutig. Den Weg als Mutter zu gehen, bedeutet alles was bisher war hinter dir zu lassen. Es bedeutet dich immer wieder selbst aufzugeben und dann neu zu finden.

Wir bringen neues Leben in die Welt, gebären Kinder, die einmal unsere Aufgaben übernehmen und sorgen dafür, dass das Leben seinen Fortbestand hat. Und doch werden wir oft wie Aussätzige behandelt.

Das schlimmste, was dir in unserer Gesellschaft passieren kann ist, dass du alleinerziehende Mutter bist.

Die Belastung ist so stark, weil es eben keinen Partner gibt der unterstützt. Alle Aufgaben werden vor dir übernommen. Mutig kämpfst du dich durchs Leben. Wie eine Löwin beschützt du dein Junges. Zerrissen zwischen „Geld verdienen“ und „Für dein Kind da sein“ versuchst du dein Leben irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Und wo bleibst du? Ganz oft bleiben deine Bedürfnisse und dein „FrauSein – deine Weiblichkeit“ dabei auf der Strecke. Etwas worunter auch die Kinder leiden. Ich höre oft Sätze wie: „meine Kinder stehen an erster Stelle!“ oder „Ich bin nicht so wichtig“. Eine sehr fatale Haltung. Jahrelang dachte ich das auch, bis ich einen Burnout erlitt.

In der Gesellschaft sind wir nicht gut angesehen. Wir stehen auf dem letzten Platz. Eine Mutter wird nicht gern eingestellt. Die Kinder werden ja krank und dann fehlt sie ständig. Eine alleinerziehende Mutter bekommt auch nicht so schnell eine gute Wohnung. Meist müssen sie sich mit Behausungen abgeben, nur damit sie ein Dach über dem Kopf haben. In den Urlaub fahren, weil sie es dringend nötig hätten sich zu erholen und neue Kraft zu schöpfen, unmöglich. Wenn Unterstützung vom Staat beantragt werden muss (die nicht man annähernd ausreichend ist), fühlt man sich schnell wie die unterste Schicht der Gesellschaft.

Viele Frauen leiden unter einer “Mütterlichen Figur”

Mein Körper hat sich nach meiner 2. Geburt extrem verändert. Ich habe eine starke Bauchwölbung. Es sieht aus, als wäre ich im 6. Monat schwanger. Mein Oberkörper ist kräftiger und meine Brüste sind ganze 2 Nummern größer als vorher. Ein Zustand, der mich wirklich erdrückt. Ich habe viel versucht von weniger bis gar nichts essen, auch Sport half nichts.

Dann stolperte ich im Internet über den Begriff „Rectus Diastase“. Die starke Vorwölbung meines Bauches kommt davon, dass die seitlichen Bauchmuskeln durch die Schwangerschaft sich nach außen hin öffnen und ein Spalt entsteht. Dieser Spalt bedingt, dass meine Organe nach außen gedrückt werden. Ein Zustand, der sich durch gezieltes Training beheben lässt. Sit ups und Crunches verschlimmern den Zustand. Etwas das ich sehr viel gemacht habe und heute weiß, dass es das Schlimmste war, was ich tun konnte.

Du fragst dich jetzt sicher, was dieser medizinische Ausflug in meinem Artikel zu suchen hat!?

Ich war vor kurzem einen Tag an der Ostsee. Ich musste mal raus und die 6 Stunden Fahrt waren es wert.

Normalerweise sieht man mich nicht an Badeseen oder im Schwimmbad. Ich schäme mich für meine „mütterliche Figur“. Bisher war ich der Meinung, dass ich mit diesen Problemen allein bin. Doch was ich da am Meer zu sehen bekam, machte mich sprachlos. Frauen, die ebenso vorgewölbte Bäuche hatten wie ich. Frauen mit riesigen Brüsten, dicken Bäuchen. Selbst sehr schlanke Frauen waren davon gezeichnet. Meine Illusion, ich wäre die Einzige, die so aussieht war im Nu zerplatzt.

Im einem Video einer Physiotherapeutin hörte ich, das 60% der Frauen eine Rectus Diastase und einen kaputten Beckenboden haben. Windeln tragen im Alter sind da vorprogrammiert.

Mein Bewusstsein darüber, dass jede Krankheit eine seelische Ursache hat lies mich auf die Suche gehen. Dank meiner Medialität kann ich ganz gut das eine oder andere Thema bei mir selbst lösen. Ich wollte wissen, welche Ursache hinter diesem dicken Bauch steht. Und ich wurde fündig.

Der gesellschaftliche Druck, der auf uns Müttern lastet

Wir haben viel zu geben (große Brüste) und brauchen viel Kraft um durchzuhalten (starker, kräftiger Oberkörper). Oft liegt die ganze Verantwortung bei uns. Der Druck der Gesellschaft (lastet auf den Schultern und drückt uns runter)… immer perfekt auszusehen, einen schlanken Körper haben zu müssen, damit die Männer uns noch attraktiv finden. Selbst nach der 3 oder vierten Geburt noch einen makellosen Körper zu haben. Dank Medien und Prominenz wird uns ja immer wieder vorgegaukelt, dass das möglich ist und so richtig ist.

Mütter müssen perfekt sein. Es gibt unzählige Diskussionen darüber, dass die Kinder doch nicht weggegeben werden sollten. Mütter müssen zuhause bleiben und sich um die Kinder kümmern. Das dies in unseren Gesellschaft nicht möglich ist, sollte wohl jedem klar sein. Dank meiner Selbstständigkeit hatte ich immer den Vorteil zuhause arbeiten zu können. Aber nicht jeder möchte und kann selbstständig sein.

Der Druck, der von oben kommt und der mangelnde Halt in der Gesellschaft (die inneren Bauchmuskeln und der Beckenboden) verursachen auf energetischer Ebene diese starke Vorwölbung.

Eine Mutter hat keinen Halt in der Gesellschaft, sie ist minderwertig. Und das wird uns immer und immer wieder gezeigt.

Was kannst du tun, um eine glückliche Mutter zu sein?

Warum schreibe ich diesen Text? Ich möchte dich aufrufen, diesen Zustand zu verändern. Jede Veränderung in der Gesellschaft beginnt mit mir. Ich weiß, dass die meisten Menschen glauben, dass sie allein nichts ändern könnten, aber das ist falsch.

Ein riesiges globales energetisches Netz, man nennt es auch Kollektivmatrix, morphisches Feld oder auch Kollektivbewusstsein umspannt unsere Erde. Hier sind alle Informationen und Baupläne zum Leben auf der Erde enthalten. Gespeist werden diese Felder durch unsere Erfahrungen und Glaubensmuster. Jede Veränderung eines einzelnen Menschen wird dort eingespeist. Je mehr neue Glaubensmuster dort eingespeist werden und so mehr verändert sich dieses Feld und steckt immer mehr Menschen an. Wenn Du dich veränderst oder vielmehr deine innere Einstellung, deinen Glauben schaffst du eine Vorlage für jede andere Frau. (Falls du das nicht glauben kannst, es gibt sogar Belege dafür, das dem so ist. Du findest mehr Infos im Internet unter „der 100. Affe“ oder auch unter „Rupert Sheldrake“)

Was kannst du als Mutter nun tun? Es ist vielleicht kein einfacher und kein schneller Weg, aber er lohnt sich. Fang an dein Bild über dich als Mutter zu verändern und löse dich aus längst überholten Strukturen.

Mache dir bewusst: DU bist etwas ganz besonderes, du hast Schmerzen, Leid, Verzweiflung und schlaflose Nächte auf dich genommen, um das Leben fort zu führen. Ja ich weiß, es ist das Schönste auf der Welt Kinder zu haben und doch fordert es unsere ganze Kraft.

Treffe bewusste Entscheidungen und verändere dich und das Feld

1. Gesteh dir ein, dass du Grenzen hast. Kinder können manchmal richtige Biester sein. Sie nutzen unsere Hilflosigkeit aus, ganz so als wollten sie uns fertig machen und noch einen drauf setzen. Nimm alle deine Emotionen wie Verzweiflung, Wut und Frustration, die in solchen Momenten hochkommen an. Steh dazu, dass du nicht immer die perfekte, tolle glänzende Mutter bist, die die Gesellschaft sehen möchte. DU Bist ein Mensch und du hast Grenzen.

2. Hab Mitgefühl mit dir selbst und hör auf dich zu verurteilen. Immer dann wenn du dich selbst runter machst verletzt du dich selbst und verlierst immer mehr Kraft, Energie und Freude.

3. Löse dich von gesellschaftlichen Vorgaben und Normen. Von „So soll es sein, so machst du das richtig!“ Leben ist vielfältig und bunt. Jeder Mensch ist anders und lässt sich nicht in eine Schublade pressen. Gesellschaftliche Konstrukte sind starr und längst überholt.

Ein sehr gutes Beispiel für eine längst überholte Struktur, in der wir immer noch verharren, ist:
Man lernt sich jung kennen, heiratet, bekommt Kinder, kauft oder baut ein Haus und lebt glücklich bis an sein Lebensende zusammen. Die Vorbildfamilie eben. Das dies nicht mehr funktioniert beweisen, die vielen Scheidungen, Trennungen, Patchworkfamilien, alleinerziehenden Mütter oder Väter, usw. Das Rad der Zeit hat sich weiter gedreht. Was für unsere Eltern und Großeltern richtig war, stimmt für uns schon lange nicht mehr. Und trotzdem wird dieses Modell für die Gesellschaft als richtig angenommen und Abweichungen davon als falsch angesehen.

4. Sei dankbar für das, was du bisher geschafft hat. Klopfe dir auf die Schultern, sei stolz auf dich und sieh, was für große Leistungen du in den letzten Jahren vollbracht hast.

5. Stell dich selbst an die erste Stelle. Mache dir bewusst, dass DU der wichtigste Mensch in deinem Leben bist. Ich weiß, an dieser Stelle rebelliert dein EGO… denn du glaubst dass deine Kinder dort hingehören. Wie bereits oben geschrieben, das dachte ich auch immer, bis zu meinem Burnout. Wenn du dich selbst vernachlässigt, verlierst du immer mehr an Kraft und Energie. Du verstümmelst dich innerlich selbst. „Ich bin nicht wichtig“ – Doch, das bist du!

Wenn du dich nicht gut um dich und deine Bedürfnisse kümmerst (Ruhe, Spaß, etwas erleben, usw.) wirst du austrocknen und hast keine Kraft mehr für deine Kinder. Eine glückliche Mutter ist das Beste, was du deinen Kindern sein kannst. Erstens prägst du das Bild deiner Kinder, welches sie selbst später leben werden und zweitens wollen deine Kinder nichts anderes als dich glücklich zu sehen. Das geht aber nur wenn du dich auf deinen Tron setzt und dir bewusst machst, das DU der wichtigste Mensch in deinem Leben bist.

All diese Dinge, sind bewusste Entscheidungen, mit denen du es schaffst ein glückliches, erfülltes und vorallem selbstbestimmtes Leben zu führen.

Mit dieser kleinen Übung kannst du dich jeden Tag ein bisschen mehr annehmen und selbst lieben.

Suche dir ein ruhiges Plätzchen und mach es dir bequem. Zünde eine Kerze an, wenn du magst und sorge dafür, dass du nicht gestört wirst. Dann schließe deine Augen und atme ganz ruhig in deinen Bauch. Werde still und richte deine Aufmerksamkeit nach innen. Stell dir vor, dass du vor dir selbst stehst. Schau dich an. Wie nimmst du dich wahr? Kraftvoll, müde oder stark und wach? Bist du traurig oder freudig? Frage dich selbst: „Was brauche ich jetzt, was würde mir gut tun?„ Achte auf die Worte, Gefühle oder Bilder, die in dir aufsteigen.

Nimm deine Antwort sehr Ernst und erfülle dir diesen Wunsch. Versprich dir selbst, dieser Bitte nachzukommen und nimm dich selbst in Gedanken in den Arm. Öffne dein Herz und lasse einen rosafarbenen Lichtstrahl aus deinem geöffneten Herzen in dich selbst hineinfließen. Mach das solange, wie du es brauchst. Dann löse dich, atme noch dreimal und öffne deine Augen.

Die Liebe ist die stärkste Kraft im Universum. Sie heilt, transformiert, gibt Geborgenheit und Nähe. Liebe Dich selbst, jeden Tag mit all deinen Facetten, Stärken und Schwächen. Liebe die Mutter, die du bist und verändere so das große kollektive Feld für dich und für alle anderen Mütter.

 

Anmerkung:

Mehr Informationen und Anleitungen für Übungen über “Rectus Diastase” findest du auf Youtube

Beim Schreiben dieses Artikels habe ich selbst sehr viel Heilung erfahren, meine Einstellung zu mir als Mutter geändert und mit Hilfe von gezieltem Bauchtraining (keine Sit ups und crunches) es geschafft meine Rectus Diastase zu heilen. Ich fühle mich mich meinem Körper viel wohler und der Bauch wird seitdem immer flacher. Das soll dir Mut machen, das du das auch schaffen kannst.

Autorin: Sandy Mokros
SeelenWegbegleiterin, Mediale Marketingberaterin/Coach,
Spirituelle Mentorin, Werbe- und Webdesignerin

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