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Sehnsucht nach der Seelenfamilie

geschrieben am: 24.11.2021 von: Dana Andersen
Kategorie(n): Bewusstseinswandel, Psychologie & Lebenshilfe, Seelenfamilie

Seelenfamilie

Bildrechte: © Dana Andersen

Gestern war meine Mama bei mir und sagte, sie mache sich solche Sorgen um mich, weil ich mich nicht impfen lassen möchte und bat mich, es ihr zu erklären. Ihre friedlich gestellte und ehrlich gemeinte Frage entsprang wirklich dem Wunsch, mich verstehen zu wollen und war weder angreifend, noch kritisierend, aber sie wurde aus der Angst geboren – die Angst um mich als Tochter, die sie liebt und in Sicherheit wissen möchte.
Ich versuchte, ihre Frage zu beantworten, ohne ihr, die selbst geimpft ist (wie alle aus meiner Familie und meines Bekanntenkreises) wiederum Angst zu machen und ich merkte schnell, dass mir dies schwer fiel. Und ich spürte den Wunsch, mich eben gar nicht erklären zu müssen. Und mir fiel auf, dass durch den Satz „Ich mache mir Sorgen um dich“ bereits eine herunterziehende Energie im Raum präsent wurde wie ein dunkler Schatten, und da war noch mehr: das Gefühl dafür verantwortlich zu sein, dass es meiner Mutter schlecht geht, denn ich bin ja der Grund ihres Kummers. Dies war natürlich nicht von meiner Mama beabsichtigt, für mich aber dennoch energetisch spürbar. Sie machte sich eben Sorgen um meine Sicherheit, aber Ängste und Sorgen um andere senden ihnen eine negative Schwingung und lösen unter Umständen darüber hinaus die besagten Schuldgefühle im Gegenüber aus, je nachdem, wie wir konditioniert sind. Aber es ist wiederum unsere eigene Wahl, ob wir diese tief schwingende Angstenergie annehmen und in unser Feld lassen oder ob wir in unserer Souveränität und Selbstsicherheit – in der inneren Gewissheit, das für uns Richtige zu tun – bleiben und unsere eigene, höhere Schwingung des inneren Frieden halten. Ich kann also etwas dagegen tun, nicht von der Angstenergie anderer (meiner Mama in diesem Fall) vereinnahmt zu werden, ich kann der Angst mit Bewusstheit und innerer Stärke begegnen.
Dennoch bleibt eine Schwere in mir, nicht einfach so sein zu dürfen, wie ich bin.
Denn wünschen wir uns nicht am meisten, dass wir uns in Anwesenheit unserer engsten Angehörigen einfach nur wohl und geborgen fühlen, uns einfach vertrauensvoll fallen lassen können, ohne etwas dafür tun oder erklären zu müssen?
Und nun spüre ich eine Traurigkeit in mir aufsteigen, mich in meiner eigenen Familie und meines alten Umfeldes nicht mehr wirklich zuhause, angenommen und gehalten zu fühlen, und das spüre ich schon lange, nach jedem Familientreffen, Geburtstagsfeiern im Bekanntenkreis, bei öffentlichen Veranstaltungen usw. … seit mein verstorbener Mann, der ein wahrer Seelengefährte für mich war, nicht mehr da ist und ich mich so sehr verändert habe.

Das Senden einer guten, positiven – lichtvollen – Energie wäre, wenn meine Mama sich, und damit mir, einfach wünschen und sich vorstellen würde, dass ich gesund und glücklich bin und bleibe, egal was in der Welt geschieht und welche Entscheidungen ich für mein eigenes Leben treffe. Diese Einstellung und Vorgehensweise,
dem anderen aus tiefsten Herzen Glück und nur das Beste zu wünschen, ohne ihm die eigenen Ängste und Zweifel überzustülpen,
wäre und ist für mich der Zustand des „in der Liebe und urteilslos sein“, anstatt in der Angst.
Wir denken es ist Liebe, wenn wir uns um unsere Liebsten sorgen, aber letztlich ist es egoistisch, denn Sorgen, unbewusste oder vorsätzliche Schuldzuweisungen, über andere urteilen und sie bewerten, sowie Unverständnis entspringt immer der Angst und verursacht Negativität und ein Mangeldenken. Und Negativität jeglicher Art in Form von Gedanken, Emotionen und Absichten bindet uns in der tiefen Schwingungsebene der 3-D-Matrix. Und diese tiefe Schwingungsebene ist die graue, kranke Welt, die den Menschen gerade im Außen durch die Medien präsentiert wird und in der eigentlich niemand mehr sein möchte. Alle hoffen, dass sich die Welt endlich verändert, aber die meisten Menschen wissen nicht, dass sie selbst durch ihr unbewusstes Denken in der Angst und Negativität diesen Weltenzustand, der uns immer mehr einzuengen droht, aufrechterhalten.

Eine liebevolle Denk- und Vorgehensweise wäre, wenn jeder Mensch, jede Regierung und jeder „Experte“, die Verantwortung und Entscheidungsfreiheit dort belassen würde, wo sie hingehört: bei jedem Menschen selbst.
Jeder, egal ob Experte oder nicht, kann gerne frei seine Meinung sagen und sein (Fach-) Wissen oder seine Erfahrungen kundtun, ob und welche Meinung andere Menschen jedoch annehmen möchten, obliegt jedem selbst. Die meisten Menschen übernehmen unreflektiert die Ansichten und Überzeugungen anderer, weil sie noch keine Alternative zu dem (Meinungs-) Angebot im Außen sehen.
Aber es gibt eine Alternative, doch nur wenige Menschen erkennen und wählen sie. Und die Frage, warum dies so ist, hat mich bewogen, diesen Text zu schreiben, denn beim Schreiben bekomme ich Antworten..

Was der Mensch glaubt, hat nichts mit seiner Intelligenz zu tun, sondern mit seiner Kindheits-Konditionierung und Bewusstseinsentwicklung. Ich sehe gerade drei bis vier verschiedene Bewusstseinsstufen in der Menschheit, sicherlich in verschiedenen Ausprägungen und ineinander übergehend:

1. Die Gruppe von Menschen (ca. 70 – 80 % der Menschheit), die den öffentlichen Medien folgen und die ihnen präsentierten Informationen und Anweisungen zum „Schutz“ dankbar folgen und deren Wahrheitsgehalt nicht in Frage stellen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass in der etablierten „Tagesschau“ Unwahrheiten verbreitet werden könnten.

2. Die Aufklärer und Gruppe von Menschen, die sich darüber hinaus informieren und eine Wahrheit hinter dieser „öffentlich präsentierten Wahrheit“ erkennen. Menschen, die die Manipulationen und das Spiel mit der Angst bis zu einem gewissen Grad durchschauen, sowie die dem zugrunde liegenden, dunklen Machenschaften, die schon lange in der Welt existieren, jedoch bisher im Verborgenen wirkten.

Beide Gruppen haben gemeinsam, dass sie ihren Blick überwiegend angstbehaftet und anklagend nach Außen richten und die Lösung dort, im äußeren Geschehen, suchen. Die einen folgen dem, was ihnen gesagt wird, weil sie es so gewohnt sind. Für die anderen ist es offensichtlich, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, sie sind skeptisch und recherchieren, was wirklich vor sich geht in der Welt, suchen Antworten, Gleichgesinnte und Lösungen, z.B. autarke Wohngemeinschaften, neue Berufs- und Lebensmöglichkeiten, um als Andersdenkender oder Ungeimpfter in dieser Welt möglichst unabhängig von (Freiheits-, Gesundheits- und Meinungs-) Einschränkungen, Vorwürfen und Angriffen eine Zukunftsperspektive zu haben.

3. In der dritten, höheren Bewusstseinsstufe befinden sich Menschen, die das äußere Geschehen mit Abstand betrachten können, denn sie sind mit ihrer Aufmerksamkeit mehr in ihrem Inneren als im Außen. Sie hinterfragen die vorhandenen Paradigmen und Werte sowie den Sinn ihres eigenen Seins. Denn der entscheidende Unterschied zu den ersten zwei Gruppen ist, dass die Menschen dieser dritten Bewusstseinsstufe (obwohl sie teilweise auch in den anderen zwei Gruppen enthalten sind), darüber hinaus spirituell angebunden sind bzw. gerade in eine immer stärker werdende, innere Wahrnehmung und Anbindung kommen, und aus dieser inneren Führung heraus entscheiden und handeln.
Diese Menschen spüren und wissen einfach, dass etwas über unsere Welt hinaus existiert, weil sie merken, dass sich ihr Bewusstsein gerade erweitert und ausdehnt in höhere Ebenen und weil sie sich selbst verwandeln. Vielleicht verstehen sie noch nicht, was genau da in ihnen und in der Welt passiert, aber sie spüren das Vorhandensein einer höheren Macht, die sie führt. Und diese individuelle Verwandlung des Einzelnen geschieht auf die unterschiedlichsten Arten und lässt sich nur den Menschen erklären, die sich selbst in dieser Metamorphose befinden.
Und genau dieser entscheidende Unterschied ist mir in den letzten Tagen bewusst geworden:

Es geht nicht darum, ob jemand geimpft ist oder nicht, sondern ob er bereits seine spirituelle Anbindung spürt und immer mehr seiner eigenen Intuition – seiner inneren, göttlichen Stimme – folgt, anstatt den manipulierenden Stimmen im Außen, unabhängig davon, ob es die öffentlich-rechtlichen Medien oder die alternativen Kanäle oder die Meinungen andere Menschen (Familie, Freunde, Kollegen usw.) sind.

Angebundene Menschen treffen ihre Entscheidungen intuitiv aus einer tiefen, inneren Gewissheit – aus dem Herzen heraus – und das lässt sich mit Logik nicht erklären.
Sie haben das Gefühl, in zwei verschiedenen Welten gleichzeitig zu leben, weil sie einerseits ihren Alltag bewältigen müssen und gleichzeitig mit völlig anderen Dingen konfrontiert sind, z.B. mit einer zunehmenden übersinnlichen Wahrnehmung und Empfindsamkeit, oder Begegnungen mit anderen, ähnlich empfindenden Menschen oder weil sie die alte Welt immer surrealer und unerträglicher empfinden. Und sie stolpern einfach über das, was sie auf ihrem Weg weiterbringt, aber nicht weil sie danach suchen, sondern weil es ihnen zufällig in den Schoß fällt (sofern sie es merken und die Chance ergreifen!). Sie gehen einfach optimistisch und mutig einen Schritt nach dem anderen, ohne zu sehen, wohin sie dieser Weg führt, aber alleine das Gehen dieses „von oben geführten Weges“ erfüllt sie mit innerem Frieden und Freude, unabhängig davon, was im Außen geschieht und auch wenn es streckenweise anstrengend und herausfordernd ist. Es ist sogar sehr anstrengend, in den Bewusstwerdungsprozess einzutreten, denn es erfordert viel Kraft, seinen eigenen Weg (entgegen der Massenbewegung) zu gehen.
Und dieser Bewusstseinszustand lässt sich eben den Menschen, die diese innere Wandlung und diese starke Sehnsucht nach einem Ankommen in einer besseren, friedlichen und freien Welt (in der 5. Dimension plus), noch nicht wahrnehmen können, einfach nicht erklären.

Der große Unterschied zwischen diesen drei beschriebenen Bewusstheitsstufen ist, dass die ersten zwei genannten „Gruppen“ ihren Fokus noch überwiegend nach außen gerichtet und die Verantwortung an andere abgegeben haben und darauf warten, dass sich etwas in der Welt ändert. Und die dritte Gruppe hat den Fokus nach innen gerichtet, beispielsweise auf die Sinnsuche, die Selbstreflektion, die Betrachtung der persönlichen Schatten- und Lichtseiten, dem Überwinden von persönlichen Ängsten, die Auflösung von falschen Denk- und Verhaltensmustern und das Empfangen von Visionen, Informationen und Erinnerungen, die aus der inneren Tiefe an die Oberfläche kommen – kurz gesagt:
Sie versuchen, das Rätsel ihres persönlichen Seins zu lösen und zu verstehen, was überhaupt gerade mit ihnen und auf der Welt geschieht. Diese Menschen sind dabei herauszufinden, wer sie wirklich sind und worauf ihre Seele sich künftig ausrichten will. Sie gehen in die Selbstverantwortung und Selbstermächtigung.

Die erste Gruppe macht die Regierungen (und leider auch die aus ihrer Sicht „Unkooperativen“) für das Lösen des Problems verantwortlich und hofft, das mit Hilfe der versprochenen Maßnahmen und Regelungen die Welt wieder „sicher“ ist und dass alles wieder so wird wie früher, ohne all diese Unannehmlichkeiten und Einschränkungen. Und dass sie keine Angst mehr haben müssen:
Angst krank zu werden, zu sterben, den Job zu verlieren oder gar ihre Existenz, Familie, Freunde, ihr soziales Umfeld. Und sie haben Angst, auf Freizeitangebote, Annehmlichkeiten und Vorzüge verzichten zu müssen.
Und die Anhänger der zweiten Gruppe hoffen und warten darauf, dass sich dieser Irrsinn endlich dadurch beendet, dass die Wahrheit um die dunklen Machenschaften, die im Hintergrund laufen, endlich ans Licht kommt. Und dass dadurch eine gerechtere und bessere Welt entsteht, in der es allen Menschen gut geht und nicht nur denen, die an der Macht sind und denen, die sich dieser Macht beugen. Denn auch diese Menschen leben mit Ängsten:
Die Angst, für die freie Meinungsäußerung und unkonventionelle Lebensweise angegriffen oder ausgegrenzt zu werden. Die Angst, unter Druck gesetzt oder zum Sündenbock gemacht zu werden, weil man gegen den Strom schwimmt. Und die Angst zu etwas gezwungen zu werden, was sie nicht möchten.

Und die größte Angst, die alle Menschen (egal welches Bewusstseinsgrades) in sich tragen, ist es, abgelehnt und ausgeschlossen zu werden, unerwünscht, alleine, isoliert und einsam zu sein … und die Hoffnung zu verlieren. Die Hoffnung auf Erlösung.

Auf die Offenbarung der Machenschaften und Manipulationen, die im Hintergrund laufen, hoffe ich auch, glaube jedoch, dass Warten alleine nicht reicht, sondern dass nur durch unsere persönlichen Entscheidungen der Sprung in die bessere, freie Welt gelingt und auch nur für die Menschen, die ihrer Intuition vertrauen und den Mut haben zu springen. Denn letztlich existieren Dunkelheit und Angst in der Welt der Dualität, damit wir lernen, eine Wahl zu treffen. Wir haben die Wahl, ob wir „Ja“ oder „Nein!“ sagen zu dem, was uns im Außen angeboten wird. Und wenn wir bewusst „Nein!“ zum dem sagen, was sich für uns nicht mehr stimmig und richtig anfühlt, eröffnet sich uns plötzlich ein alternativer Weg (unser vorbestimmter Seelenweg), den wir parallel und geschützt zu dem äußeren Geschehen gehen können, das ist mein fester Glaube und meine Erfahrung.

Die Wahrnehmung des dritten Bewusstseinszustandes lässt sich kaum erklären und vielleicht fühlt sie sich auch für jeden anders an. Für mich ist es ein Gefühl von „in der Liebe zutiefst sicher und geschützt zu sein“ und „Angekommen sein in mir selbst“. In den Augenblicken der spirituellen Verbundenheit hören die Angst und der (Selbst-) Zweifel auf zu existieren, als hätte es sie nie gegeben.
Ich glaube, das liegt daran, dass die Angst und die Liebe nicht gleichzeitig anwesend sein können.
Leider ist es schwierig, diesen Zustand der intuitiven Gewissheit und des inneren Friedens dauerhaft zu halten, wenn wir durch den Alltag gehen. Aber wir können es üben und lernen, immer weniger zwischen Angst, Verunsicherung, Negativität und Zweifel ODER Liebe, Vertrauen, Optimismus und innerer Gewissheit hin- und herzuschwanken. Wir brauchen uns nur immer wieder aufs Neue bewusst zu machen, in welchem dieser zwei Pole wir uns befinden und die klare Wahl treffen. Ich glaube, genau darum geht es gerade in der Welt, das ist die große Prüfung:

Liegt mein Fokus in meinem Inneren oder im Außen?!
Wer bin ich? Was ist mein Seelenursprung? Woher komme ich? Warum bin ich hier?
Entscheide ich mich für einen Neuanfang mit neuen Ideen und Werten, die aus meinem Inneren emporsteigen ODER für die Wiederholung der alten Strukturen?!

Die spirituelle Anbindung hilft uns dabei, Antworten zu finden und eine neutrale Gelassenheit in uns zu aktivieren und aus einer inneren Ruhe heraus in die Welt und auf die Menschen zu schauen. Eben auch auf die Menschen, die selbst noch keinen Zugang zu diesem Bewusstseinszustand des inneren Friedens und Verbundenheit haben, sondern stattdessen noch überwiegend im Mangeldenken sind, in der Angst, der Wut, der Aggression, im Angriff, in der Ablehnung, der Verurteilung und Schuldzuweisung oder in der Opferrolle.

Früher ist es mir sehr schwergefallen, Entscheidungen zu treffen, ich war oft unsicher, verstandesorientiert, im Gedankenkarussell gefangen und hatte große Angst, falsche Entscheidungen zu treffen.
Heute fällt es mir viel leichter, selbst wenn ich völlig allein mit meiner Überzeugung dastehe.
Was mache ich heute anders als früher?
Ich achte auf meine Eingebungen und versuche, meine Entscheidungen bewusst aus dem Herzen heraus zu treffen, anstatt wie früher aus dem Verstand, und ich achte darauf, mich nicht von anderen Menschen beeinflussen zu lassen.
Die Angst entsteht im Kopf, die Liebe entspringt dem Herzen.
Selbstsicherheit, Liebe und Selbstvertrauen sind Gefühle und wir fühlen mit dem Herzen. Und wir sind über unser Herz mit der Quelle der Schöpfung, mit unserer Sternenheimat und auch mit anderen, gleichschwingenden Menschen verbunden, also sollten wir auf unser Herz hören, wenn wir Entscheidungen treffen. Aber sie anschließend zielgerichtet, selbstsicher und klar mit unserem Verstand umsetzen.

Das ist natürlich nicht so leicht wie es klingt und leider auch kein Dauerzustand, denn die Herzverbindung zur Quelle und damit auch die Brücke zwischen den Welten, ist manchmal da und dann auch wieder nicht … nein, das stimmt nicht, sie ist immer da, nur können wir sie nicht immer wahrnehmen.
Wann verlieren wir die Wahrnehmung angebunden zu sein?
Immer wenn wir uns zu sehr vom äußeren Geschehen, von anderen Menschen und äußeren Umständen ablenken, negativ beeinflussen oder uns von zu viel Informationen und Meinungen verunsichern und verwirren lassen … wenn wir nicht merken, dass wir manipuliert und unsere tiefsitzenden Ängste getriggert werden. Dabei können wir Manipulationen eigentlich ganz leicht erkennen: wir werden negativ beeinflusst, wenn wir uns nicht so wirklich gut fühlen im Kontakt mit diesen Menschen, Situationen oder Informationen und wenn wir spüren, dass sie uns Energie entziehen, uns belasten, Druck ausüben oder sich eine Schwere und Antriebslosigkeit in uns ausbreitet.
Frage dich immer: Gibt mir dieser Mensch, diese Situation, diese Entscheidung, Energie und ein tiefes, gutes und ruhiges Gefühl ODER wird mir gerade Energie entzogen?

Und auf der anderen Seite erkennen wir sofort, wenn wir Menschen begegnen, die selbst angebunden ist, denn dann geschieht etwas Wunderbares: wir fühlen uns einfach wohl in ihrer Gegenwart, denn wir werden plötzlich verstanden und gesehen, und unserem Gegenüber geht es ebenso. Manchmal geschieht so ein „Erkennen“ sogar ohne Worte. Ein Lächeln genügt. Und diese Begegnungen erfüllen uns und heben unsere Schwingung und unseren Gemütszustand. Und je bewusster wir uns dessen werden, desto mehr Begegnungen dieser Art ziehen wir in unser Leben.
Mir hilft heute die Erkenntnis, dass jemand, der diese übersinnliche Wahrnehmung und Verbundenheit mit der fünften Dimension plus noch nicht aktiviert hat, mich nicht wirklich verstehen, und ich mich ihm auch nicht wirklich erklären kann, und dass mich das weder erschüttern, noch verunsichern, noch verärgern, noch traurig stimmen oder sonst was sollte. Es ist einfach so. Vielleicht muss er mich auch nicht verstehen und es reicht, wenn ich einfach in meinem inneren Frieden bleibe und mich in jedem Gespräch intuitiv führen lassen. Und manchmal bedeutet dies eben, nicht zu reagieren und zu schweigen, weil es sich nicht lohnt an „der falschen Front zu kämpfen“. Mehr ist nicht zu tun. Und dankbar sein für jeden klaren Impuls und jede Erkenntnis, die ich bekomme während einer Begegnung oder eben am nächsten Morgen, so wie heute, denn:

Jede persönlich erfahrene Erkenntnis verwandelt mich und damit die Welt, in der ich lebe. Ich selbst programmiere mit meinem klaren, zielgerichteten Bewusstsein meine eigene Matrix – die Welt, die mich umgibt – durch meine Gefühls- und Gedankenwelt, meine Absichten und meinen Fokus.

Es gibt keine Zufälligen Begegnungen, das Leben ist voller Zeichen und Hinweise und wir können von jedem Menschen, der uns begegnet etwas lernen.

Ich glaube auch, dass gerade die jüngere Menschen und Jugendlichen, die völlig unbekümmert durchs Leben gehen und keinerlei Ängste mit dem Weltgeschehen assoziieren, eben durch diese angstfreie Sorglosigkeit geschützt sind – egal ob geimpft oder nicht – und dass sie eine ganz andere Rolle im Aufstiegsprozess einnehmen. Vielleicht ist ihr Auftrag, uns das Loslassen zu lehren, und auch die Erkenntnis, dass jede Seele für sich selbst verantwortlich und individuell geführt ist, und dass wir die Selbstverantwortung niemanden abnehmen können und dürfen, auch nicht unseren Liebsten. Und vielleicht sollten wir unseren Kindern daher auch zugestehen, ihre eigenen Wege gehen zu dürfen, ohne sie mit unseren Ängsten und Überzeugungen zu belasten, sondern ihnen stattdessen ausschließlich positive Energie und Gedanken und Mut zur Selbstbestimmung und Selbstermächtigung senden … und uns stets auf die Vorstellung fokussieren, dass, wenn wir unsere eigenen Hausaufgaben machen, unsere Kinder den Weltenwechsel automatisch gemeinsam mit uns vollziehen, glücklich, frei, gesund und unbeschwert.

Und dennoch bin ich erneut ein bisschen traurig in der Erkenntnis, dass es für meine Mama und sicher auch für einige meiner alten Freunde vielleicht schlimm ist, dass sie mich nicht mehr verstehen, und ich finde keine richtige Lösung dafür. Außer in Liebe und Dankbarkeit an die zu denken, jetzt, aber auch, wenn wir uns künftig begegnen, denn sie waren ein wichtiger Teil meines Weges. Ohne all die erlebten Erfahrungen der Vergangenheit wäre ich nicht, was ich heute bin.
Und doch sehne ich mich inzwischen zutiefst nach Menschen, bei denen dieses Gefühl „zuhause zu sein“ einfach da ist, auf der Seelenebene genauso wie auf der irdischen Ebene – ich sehne mich nach meiner Seelenfamilie. Denn letztlich ist genau das der Unterschied zu meinem alten Umfeld:
dass sich mein Sein durch den Bewusstwerdungsprozess auf die Seelenebene ausgedehnt hat und dass auf der rein irdischen Ebene inzwischen etwas Entscheidendes fehlt. Und dass all die Dramen, die in der alten Welt scheinbar noch stattfinden, zweifellos überwindbar sind, wenn wir endlich mit den richtigen Menschen – unser Sternenfamilie – wiedervereint sind, nicht nur auf der Seelenebene, sondern nun auch auf der physischen Ebene. Denn über die Seelenverbundenheit kommen wir in unsere wahre Kraft und Stärke, die wir jetzt dringend brauchen.
Es ist an der Zeit, dass wir uns begegnen.

Aber leider gibt es keinen Neuanfang, ohne das Alte losgelassen zu haben, auch diese Erfahrung will unsere Seele in diesem Zeiten- und Weltenwandel, in dem wir uns gerade befinden, in ihr Sein integrieren. Denn wenn wir gelernt haben, in Liebe und Dankbarkeit loszulassen, löst sich die Angst vor Verlusten jeglicher Art endgültig auf, als hätte sie nie existiert. Und unser tiefster Schmerz, von der Liebe getrennt, verlassen, einsam und verletzt, zurückgelassen – fallen gelassen – zu sein, ist geheilt. Denn wir waren niemals getrennt von der Liebe, wir hatten nur vergessen, dass die wahre Liebe ein (Bewusst-) Seinszustand ist, aus dem wir herausgefallen waren, in den wir uns aber jederzeit wieder erheben können.

 

Dana AndersenDana Andersen
Autorin und Wortkünstlerin
Spirituelle Begleitung durch den Bewusstseinswandel

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